Das Huhn
Das in Deutschland typische Haushuhn gehört zur Zuchtform des südostasischen Bankivahuhns und zählt zur Familie der Fasanenartigen. In der Landwirtschaft gehören Hühner zum Geflügel. Das weibliche Huhn wird auch als Henne bezeichnet, das männliche Huhn als Hahn oder Gockel. Jungtier führende Hennen werden auch Glucke bezeichnet, der kastrierte Hahn auch Kapaun. Jungtiere werden allgemein als Küken bezeichnet.
Ein typisches Haushuhn wiegt circa 1,5 bis 5 Kilogramm. Das Gewicht ist von der jeweiligen Rasse abhängig. Je nach Rasse wiegt der Hahn um bis zu ein Kilogramm mehr. Zwergrassen wiegen meist zwischen 500 und 1200 Gramm. Bei Hühnern gilt der rote Kamm als besonderes Merkmal. Dieser kann unterschiedliche Formen haben, beispielsweise ein Stehkamm, Erbsenkamm oder Rosenkamm. Beim Hahn ist er größer als bei der Henne. Als typisches Kennzeichen eines Hahns gilt sein sichelförmiger Schwanz. Bei fast allen Rassen sind der Lauf und die Zehen unbefiedert. Drei Zehen der Hühner zeigen nach vorne, die vierte nach hinten. Ein paar Rassen besitzen fünf Zehen, dann sind zwei nach hinten gerichtet.
Das Federkleid hat eine Vielzahl von Zeichnungsmustern und Farben. Der Hahn besitzt ein besonders farbenprächtiges Federkleid. Jedes Jahr zur Herbstzeit wechseln Hühner ihr Federkleid. In diesem neuen Herbstgefieder sehen Hühner am schönsten aus. Denn über das Jahr hindurch, leidet das schöne Federkleid gerade durch den Geschlechtsakt des Hahnes. Weibliche Hühner, die zusammen mit einem vitalen Hahn gehalten werden, sind im Sommer oft nackt am Rücken oder sogar dem ganzen Körper.
Ein Huhn wird etwa fünf bis sieben Jahre alt, in Ausnahmefällen auch länger. Ab dem dritten Lebensjahr nimmt bei Hennen die Eierproduktion deutlich ab.